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WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND!

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Die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge wohnen seit Herbst 2013 in den Heilpädagogischen Wohngruppen der Jugendhilfe am Campus. Sie sind unter 18 Jahre und flohen ohne sorgeberechtigte Begleitung aus ihrem Heimatland. Häufige Gründe für die Flucht sind Krieg und wirtschaftliche Not. Oft sind die jungen Menschen traumatisiert und benötigen besondere Unterstützung. Jetzt geht es vor allem darum, dass die Jugendlichen die deutsche Sprache lernen, damit sie sich im Alltag und unserer Kultur besser zurechtfinden können.

Die Jugendlichen leben in einer Jugendwohngruppe im gleichen Haus mit deutschen Jugendlichen und verbringen die Freizeit gemeinsam. Sie werden von Sozialpädagogen und verschiedenen Fachdiensten begleitet. Feste Tagesstrukturen, Bezugsbetreuersysteme, geeignete Bildungs- und Ausbildungsangebote sowie die Planung einer realistischen Zukunftsperspektive sind wesentliche Bausteine, um diese jungen Menschen zu stabilieren.

Neben der Vorbereitung der jungen Erwachsenen auf eine dauerhafte berufliche und soziale Integration zielen die Maßnahmen auf die Befähigung zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung unter Einbeziehung der Herkunftsfamilie ab. Das grundlegende Ziel ist die kulturelle und soziale Integration zu fördern und gleichzeitig die kulurelle Identität zu bewahren.