Besuch einer Stadtratssitzung im Hofer Rathaus

Erstellt am 12. August 2019

Gegen Ende des Ausbildungsjahres 2018/19 hatten Mitglieder der Teilnehmervertretung Gelegenheit, einer Sitzung des Hofer Stadtrates beizuwohnen.

Die Stadtratssitzung findet regelmäßig alle vier Wochen im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Die gewählten Stadträte der verschiedenen Parteien treffen sich hier, um über aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen in Hof zu diskutieren. Idealerweise wird am Ende der Diskussion ein Beschluss gefasst, der für alle Beteiligten bindend ist, auch wenn einzelne Parteivertreter bei der Abstimmung über den Beschluss dagegen gestimmt hatten. Aktuell sind im Hofer Stadtrat 38 Räte und Rätinnen aus verschiedenen Parteien und Interessengemeinschaften vertreten. Der Oberbürgermeister gehört der CSU an, ebenso der 2. Bürgermeister. Der 3. Bürgermeister ist Mitglied der SPD.

In der von uns besuchten Sitzung dauerte der öffentliche Teil fast drei Stunden! Ein großer Teil davon bestand aus Abstimmungen über Anträge und Eingaben, denen zum Teil sehr kontroverse und leidenschaftliche Diskussionen vorangingen. Ein ganz wesentlicher Punkt war jedoch die Diskussion mit anschließender Abstimmung zum neuen Bebauungsplan des früheren Zentralkauf-Geländes. Obwohl sich die Parteienvertreter in der Sache eigentlich einig waren, diskutierte man „in Nuancen“, also in unterschiedlichen Schwerpunkten, zum Teil sehr gegensätzlich. Da freute sich die eine Fraktion, dass der Investor in der neu zu bauenden „Hofgalerie“ Wohnungen vorgesehen hat, die andere Fraktion versuchte, bereits vor Baubeginn den Hofer Busbahnhof dort wieder ansässig zu machen, eine dritte war der Meinung, dass man den Investor etwas unter Druck setzen solle, dass nun endlich der Bau beginnt, eine vierte schloss sich dem an mit dem Hinweis, dass die Situation für die Einzelhändler in der Bismarckstraße, die direkt an dem Gelände vorbeiführt, langsam unerträglich würde usw. Schlussendlich war man sich einig, dass dem neuen Bebauungsplan zugestimmt werden solle, der Beschluss erfolgte einstimmig.

Für die Mitglieder der Teilnehmervertretung war der Besuch der Stadtratssitzung eine neue Erfahrung und wurde im Nachgang noch viel diskutiert.

 

 

Exkursionen ins Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth

Erstellt am 12. August 2019

Anfang April hatten die BvB-Teilnehmer Gelegenheit im Rahmen der SchulKinoWoche Bayern den Film „Ballon“ von Michael „Bully“ Herbig im Hofer Central-Kino anzuschauen. Erzählt wird darin die Geschichte der Familien Strelzyk und Wetzel, die in einem selbst gebauten Heißluftballon unter Einsatz ihres Lebens aus der damaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in den Westen, in die Bundesrepublik Deutschland flüchteten.  Um zu ermessen, wie schwierig es tatsächlich war, die DDR zu verlassen, besuchten die BvB-Teilnehmer, die den Film gesehen hatten, das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth. Der Ort lag im ehemaligen Grenzgebiet und die Grenze zwischen Bayern und Thüringen teilte den Ort – bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges auch weiter kein Problem. Wie heißt es in einem kurzen Einführungsfilm über die Geschichte der Grenzziehung? Die Kinder gingen gemeinsam zur Schule, die Erwachsenen zusammen ins Wirtshaus, man feierte die Feste gemeinsam, half sich gegenseitig bei der Ernte.

Der verlorene Krieg brachte für Deutschland mit sich, dass dessen Staatsgebiet in vier Sektoren aufgeteilt wurde, jeweils einen amerikanischen, französischen, britischen und sowjetischen Sektor. Bei der Festlegung der jeweiligen Grenze bediente man sich alter Flurgrenzen, und so kam es, dass die Grenze zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Sektor mitten durch Mödlareuth verlief. Zunächst war auch das kein Problem. Erst mit der Staatsgründung der DDR wurde aus der nur durch Grenzsteine ersichtlichen Grenze eine real existierende – zuerst markiert mit einem übermannshohen Bretterzaun, später durch eine Mauer. Diese brachte dem Ort den Beinamen „Little Berlin – Klein Berlin“ ein!

Wie überall am Grenzverlauf zwischen den beiden deutschen Staaten – immerhin fast 1400 km lang! – wurde auch in Mödlareuth die Grenze gesichert und schwer bewacht, aber nicht etwa, um sich gegen einen möglichen Angriff durch westliche Staaten zu schützen, sondern um zu verhindern, dass die eigene Bevölkerung das Land verlässt! Das Gebiet, das man nur mittels besonderer Ausweispapiere betreten durfte, begann bereits 5 km hinter der eigentlichen Grenze, und die Grenzsicherungsanlagen wurden, je näher es Richtung Westen ging, immer undurchlässiger.

Einen typischen Ausschnitt dieser Grenzsicherungsanlagen kann man in Mödlareuth besichtigen und damit einen Eindruck davon bekommen, wie menschenverachtend das damalige Regime der DDR die eigene Bevölkerung behandelte! Minenfelder, Selbstschussanlagen, Hundelaufanlagen, ein dichtes Netz an Beobachtungstürmen dienten dazu, unter Inkaufnahme von Menschenleben eine Flucht zu verhindern!

Die Führungen durch das Außengelände des Museums waren sehr interessant und gelegentlich auch sehr persönlich geprägt, weil natürlich auch der eine oder andere Museumsmitarbeiter aus der Region stammt und hautnah die Grenze mitbekommen hat. Von großem Interesse ist der Ort für viele Menschen, die eben NICHT aus der Region stammen, weil die meisten die deutsch-deutsche Grenze nur vom Hörensagen kannten, und sie sehr betroffen sind, wenn sie vom Ausmaß dieser Grenzsicherung erfahren. Sogar ein Fernsehteam aus Südkorea hielt sich einen Tag dort auf – seit dem Ende des Korea-Krieges 1953 durchzieht eine ähnlich undurchlässige Grenze Korea und teilt das Land in einen nord- und einen südkoreanischen Teil!

Seit dem 9. Dezember 1989 kann man wieder gefahrlos vom bayerischen Teil in den thüringischen Teil Mödlareuths wechseln!

 

Grillfest am Campus

Erstellt am 25. Juli 2019

Ein langes, anspruchsvolles und ereignisreiches Ausbildungsjahr wollten wir mit einem Highlight  beenden.

Am Mittwoch den 10.07.2019  kamen ca. 120  Jugendliche mit ihren Betreuern bei Steaks, Bratwürsten, Grillkäse und Salaten, die vorher in den Gruppen zubereitet wurden, zusammen. Bei herrlichem Sommerwetter feierten alle Teilnehmer aus dem Bereich Wohnen und der Jugendhilfe einen sehr schönen Abschluss. Herr Glumm, Ausbilder in der Fahrzeugpflege, sorgte mit seiner Sound-, Licht-, und Nebelanlage für gute Laune. Zur fortgeschrittener Stunde entfachte unsere Feuerschale entsprechende Atmosphäre.

Den krönenden Abschluss bildete eine Polonaise durch unsere schöne Anlage.

Ein herzliches Dankeschön  geht an alle Bereiche, die uns unterstützt haben.

 

 

„So weit die Füße tragen“

Erstellt am 17. Juli 2019

Bereits im zeitigen Frühjahr entstand in den Reihen der Teilnehmendenvertretung die Idee für eine Outdooraktion der etwas anderen Art! Man wollte einmal etwas machen, mit dem man ein bisschen eigene Grenzen ausloten kann, vielleicht sogar erweitern. Man einigte sich auf eine Aktion mit dem Titel „Soweit die Füße tragen“! Herr Bauer-Härtel, der als Vertrauensperson der TNV fungiert, bot sich hier zur Unterstützung an, hat er doch mehrjährige Erfahrung bei Wandermarathonveranstaltungen und 24-Stunden-Wanderungen.

„So weit die Füße tragen“ war als Wanderung geplant, mit offenem Ende. Klar war eigentlich nur, dass es von der Diakonie am Campus losgehen solle, wo man am Ende herauskommen würde, war völlig unklar – bestenfalls in Cheb/Eger in der Tschechischen Republik! Wichtig war, eine Strecke zu finden, an der man Gelegenheit hatte, „auszusteigen“, wenn möglicherweise die Grenzen erreicht sein würden, d.h. an Ortschaften vorbeizukommen, in denen es einen Bahnhof gibt. Der große Vorteil dieser Unternehmung lag darin, dass man keinen Zeitdruck haben würde; es gab keine Zeitfenster. Um 7 Uhr früh am 25. Mai ging es nach einer letzten Stärkung los. Das Wetter zeigte sich trotz der Vorhersagen von seiner besten Seite, und so genoss man den Weg um den Untreusee hinüber zur Eppenreuther Mühle und weiter Richtung Förmitzspeicher. Im Regelfall eher ungewohnte Begegnungen mit der heimischen Tierwelt sorgten für Überraschungseffekte; ein Kaninchen ergriff die Flucht, ein Rehbock sprang direkt vor uns über den Weg und die heimische Insektenwelt war gut vertreten. Der Weg war sehr abwechslungsreich. Nach der Erkundung einiger Felsenkeller entlang des Weges, vorbei an zwei großen Seen, über freie Flächen und durch mal größere, mal kleinere Waldstücke führte uns der Weg nach Stobersreuth, wo wir an einer Sitzgruppe Mittagspause machten. In Förbau schließlich – wir hatten bis dahin gute 15 Kilometer zurückgelegt – löste sich die Gruppe auf. Drei der Teilnehmer beschlossen, dass dies ein gutes Ergebnis sei – was es tatsächlich auch war! Die beiden anderen Wanderer beschlossen weiter zulaufen. Einige Schauer unterbrachen die Wanderung und wir wurden zum Ende doch noch nass. Von Kirchenlamitz ging es dann zurück mit dem Zug. Wir hatten 30 km geschafft! Ein hervorragendes Ergebnis für alle Beteiligten.

 

 

 

 

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Netzwerktreffen der Teilnehmervertretungen in Berlin

Erstellt am 6. Juni 2019

In Deutschland gibt es insgesamt 52 Berufsbildungswerke. Alle Berufsbildungswerke sind in der „Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke“, kurz BAG BBW, miteinander vernetzt. In den Leistungshandbüchern, die den Berufsbildungswerken zugrunde liegen, sind für alle Berufsbildungswerke Teilnehmendenvertretungen vorgesehen, um überall eine Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben und natürlich eine gewisse Mitsprache auch in der Entwicklung und Gestaltung der eigenen Einrichtung zu gewährleisten. Ein Fachausschuss innerhalb der BAG BBW lud die TNVen zu einem bundesweiten Netzwerktreffen nach Berlin ein. Dieses Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Mai 2019 in Berlin statt.

Auch aus unserem BBW reisten Delegierte nach Berlin – Steffen Seidler (zweiter Vorsitzender der TNV) und Michelle Dietrich (Schriftführerin) mit ihrer Vertrauensperson Herrn Bauer-Härtel. Das Treffen fand im „Spreespeicher“ statt, einem ehemaligen Getreidespeicher, nahe der Oberbaumbrücke.Die zur Diskussion angebotenen Themen waren sehr vielfältig und hatten viel mit dem Alltag der Teilnehmenden zu tun, die sich in ihren Einrichtungen in der TNV engagieren. Dabei ging es vorrangig um:

  • Partizipation (Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben)
  • Ideen- und Erfahrungsaustausch
  • TNV zwischen den Stühlen
  • Wie funktioniert eine gut arbeitende TNV?
  • Schulungskonzepte
  • Qualitätsmanagement
  • Digitalisierung
  • Integration und Kommunikation in bzw. mit der Wirtschaft.

Zum Teil sehr lebhaft wurde zu den einzelnen Punkten diskutiert und viele Ideen wurden ausgetauscht.  Viele Aspekte der TNV-Arbeit in anderen Einrichtungen sind vergleichbar, z. B. der Konflikt zwischen der Arbeit in der TNV und der eigenen Rolle als Teilnehmer.

Unsere Delegierten: Michelle Dietrich (l), Steffen Seidler (r)

Zentrales Thema war die Einführung einer Teilnehmendenvertretungsordnung, die bislang nur als Entwurf seitens des Verbandes vorliegt. Eine einrichtungsbezogene Vertretungsordnung wird in Kürze am Campus verabschiedet und ist für die Teilnehmenden und deren Vertreter verbindlich!

Die Tagung war für die Delegierten eine wertvolle Erfahrung! Netzwerktagungen als Möglichkeit des Austausches sind auch für die Zukunft geplant. Man darf gespannt sein, welche Themen beim nächsten Treffen diskutiert werden. Redakteur: Herr Bauer-Härtel (Vertrauensperson TNV)

 

Teilnehmer der Berufsvorbereitung zu Besuch bei der SchulKinoWoche – Ausflug in die deutsch-deutsche Geschichte

Erstellt am 13. Mai 2019

Jedes Jahr veranstaltet das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus eine Schulkinowoche, an der sich Schulen in Bayern beteiligen können, die damit die Gelegenheit haben, ihren Schülern ausgewählte Filmproduktionen zu verschiedenen Schwerpunktthemen näherzubringen.

39 Teilnehmer der Berufsvorbereitung der Diakonie am Campus hatten in diesem Jahr Gelegenheit sich an dieser Filmwoche zu beteiligen. Zur Auswahl stand der Film „Ballon“ von Michael „Bully“ Herbig, der damit eine spannende Fluchtgeschichte aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erzählt.

Zwei Familien, die mit dem politischen System in der DDR nicht einverstanden waren, aber regulär keine Ausreisegenehmigung bekamen, entschlossen sich deshalb zu einer riskanten Flucht mittels eines selbst gebauten Heißluftballons, die auch erst nach mehreren Versuchen gelang. Die Vorbereitungen zur Flucht waren geprägt durch die Angst, entdeckt zu werden, denn auf „Republikflucht“ standen Gefängnis und viele Repressalien seitens der Vertreter dieses Staates.

Das Besondere an diesem Film: Er beruht auf Tatsachen! Die Familien Strelzyk und Wetzel gab und gibt es wirklich, die Geschichte des Films ist im Wesentlichen auch so passiert, und in diesem Jahr jährt sie sich bereits zum vierzigsten Mal! Der Ballon landete damals in der Nähe von Naila, etwa 20 Kilometer von Hof entfernt, und war eine der aufsehenerregendsten Fluchten aus der ehemaligen DDR!

Peter Strelzyk ist 2017 gestorben, Günter Wetzel ist immer noch gern gesehener Gast bei Filmvorführungen, zu denen er viel erzählen kann.

Der Besuch des Films verlief absolut diszipliniert, und der Film selbst beeindruckte unsere Teilnehmer sehr. Der Applaus am Ende des Films kam spontan und ehrlich und zeugte vom Eindruck, den der Film hinterlassen hat. 30 Jahre ist es schon her, dass die Grenzen zwischen den beiden deutschen Staaten gefallen sind – hoffen wir, dass sich im wiedervereinigten Deutschland die Demokratie als so stabil erweist, dass sich undemokratische und autoritäre Strukturen nicht wieder breit machen!

Fortbildung der Teilnehmervertretung der Diakonie am Campus Hof

Erstellt am 13. Mai 2019

Die Teilnehmervertretung v. links – Herr Bauer-Härtel (Vertrauensperson), S. Seidler, J. Bernreuther, D. Seidel, C. Schlademann, M. Dietrich, M. Hübner, A. Drexl.

Die Mitglieder der Teilnehmervertretung müssen wissen, welcher rechtlichen Rahmen zugrunde liegt, wo ihre Rechte aber auch ihre Pflichten liegen. Außerdem ist es wichtig, eine gewisse Sicherheit in der Kommunikation zu erlangen, um mit den anderen Maßnahmeteilnehmern, aber auch Mitarbeitenden und Leitungspersonen, nicht zuletzt auch in den vierteljährlich stattfindenden Teilnehmerversammlungen,  zu sprechen.

Im Februar diesen Jahres hatte die aktuelle Teilnehmervertretung die Gelegenheit in zwei Klausurtagen wichtige Aspekte kennenzulernen und auszuprobieren, die für ihre Arbeit, aber auch für sie als Person wichtig sind oder sein können. Unter Anleitung des Jugendbildungsreferenten Christian Schlademann von der Evangelischen Jugend- und Sozialarbeit (EJSA) Hof und dessen Kollegin Jennifer Bernreuther erlernten die jungen Leute einige Methoden, um in ihrem Auftreten sicherer zu werden. Unterstützt wurden sie dabei von Hence Bauer-Härtel – er ist seit Jahren  Vertrauensperson der TNV.

Im Mittelpunkt der Fortbildung standen Themen wie:

Welche Möglichkeiten hat die TNV an der Entwicklung der Einrichtung Diakonie am Campus mitzuarbeiten? In welchem Rahmen kann die TNV den Maßnahmeteilnehmern zur Seite stehen? Wie sieht eine ideale TNV aus?  – aber auch Rhetorikübungen, wie z. B. das freihändige Vortragen eines Referates vor den anderen Teilnehmern.

In Teambildungsmaßnahmen zu Beginn des Seminar wurden Aktionen durchgeführt, in denen der Teilnehmervertretung deutlich gemacht wurde, dass man im Regelfall nur durch gute Zusammenarbeit mit anderen Ziele erreichen kann. Die Kommunikation steht hier im Vordergrund.

Die beiden Tage waren durchweg interessant, die Mitglieder der Teilnehmervertretung konnten für sich und ihre Arbeit viel mitnehmen. An einem weiteren Fortbildungstag wird die Erstellung einer Teilnehmervertreterordnung Thema sein, in der Teilhabemöglichkeiten, Rechte und Pflichten der TNV definiert sind.

„Wissen, wie’s wächst und schmeckt“

Erstellt am 13. Mai 2019

Klasse 2a und Igelgruppe der Christian-Wolfrum-Schule

Das Projekt wurde seitens der Bayerischen Gartenakademie und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten initiiert. Im Projekt sollen die Kinder den Weg der Lebensmittel von der Aussaat über die Zubereitung bis zum fertigen Gericht mit allen Sinnen erleben. Gärtnermeister Stefan Wänke von der Diakonie am Campus und die Auszubildende Lorrain Thorn erklärten, wie das Säen und Pflanzen eigentlich funktioniert. In Gruppen aufgeteilt, bepflanzten die Kinder jeweils ihre Kisten mit verschiedenen Gemüsepflanzen. Als die Kisten fertig bepflanzt waren, erhielt jeder der jungen Schüler eine kleine Schüssel, in der sie sich für zu Hause noch etwas ansäen konnten. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und konnten so das Gelernte aus dem Unterricht endlich in der Praxis umsetzen. Schon in 6 Wochen kann geerntet werden!

 

Ausbildungsstart am Campus

Erstellt am 29. August 2018

Die Diakonie am Campus der Diakonie Hochfranken startete am 27.8.2018 mit 107 Jugendlichen in die Ausbildung. Die jungen Menschen kamen zusammen mit ihren Eltern und der Familie und blickten gespannt auf die vor ihnen liegende Lehrzeit. In über 30 Ausbildungsgängen verspricht die Diakonie am Campus mit ihrer Partnerin – der Agentur für Arbeit – moderne und wirklichkeitsnahe Ausbildungsbedingungen. Herr Bursian und Frau Mitacou begrüßten die Jugendlichen und wünschten ihnen einen guten Start. Frau Kiehne von der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof sprach von der Chance, die eine gute Ausbildung bietet, aber auch dem langen und nicht immer einfachen Weg der Lehrzeit. Dieser wird allerdings gemeinsam beschritten und von den fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Campus verantwortlich begleitet. Frau Kiehne und Frau Pinkas werden den Werdegang im Haus verfolgen und den jungen Azubis ebenfalls zur Seite stehen. Nachdem aus ganz Deutschland junge Menschen am Campus jedes Jahr ihre Ausbildung beginnen, gilt es nun, sich hier in Hof einzuleben. Viele Jugendliche wohnen zum ersten Mal nun nicht mehr zuhause und müssen sich den Herausforderungen stellen. Nun kann es losgehen, alle organisatorischen Angelegenheiten sind geregelt und die Zimmer bezogen. Mit ein bisschen Heimweh einerseits und der Aufregung, dass die Ausbildung nun endlich beginnt andererseits, geht der erste Tag zu Ende.

 

Endlich geschafft!

Erstellt am 22. August 2018

Drei Jugendliche aus der Gruppe der unbegleitetenden minderjährigen Ausländer – Mustafa, Robel und Said – haben ihren Abschluss an der Regelschule mit Bravour abgelegt.

Der Weg bis zum Abschluss war sicherlich nicht einfach – nach Flucht aus dem Heimatland, Lernen der deutschen Sprache und Kennen lernen einer anderen Kultur … jetzt diesen Abschluss zu schaffen – wir sind stolz und wünschen Euch alles Gute auf dem weiteren Lebensweg.