Persönlicher Brief

Erstellt am 3. August 2018

(Der Brief wurde redaktionell nicht geändert.)

Mein Name ist Paul Raithel und ich bin 18 Jahre alt. Ich habe die letzten 2 ein halb Jahren in der Diakonie am Campus verbracht. Nach einer schwierigen Kindheit und vielen Misserfolgen und Problemen in meiner Jugend und auch meiner Schullaufbahn, gab sie mir die Chance noch einmal neu zu beginnen.

Ich wurde nicht verurteilt aufgrund dessen, wer ich einmal war oder was ich getan habe, sondern einfach als Mensch freundlich empfangen. Das erste Mal konnte ich mich, abseits von Problemen in der Familie, voll und ganz auf das konzentrieren, was in meinem Leben wichtig ist. Der Mensch Paul Raithel. Diese Möglichkeit, mein Leben neu zu gliedern, nach Jahren der Misserfolge und Niederschläge, wollte ich nicht ungenutzt lassen. Ich wollte endlich Erfolge erzielen. Dies gelang mir auch. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fing ich an, endlich wieder zur Schule zu gehen. Tobias half mir in erheblichem Maße daran, was ich erreicht habe, einen guten Neuanfang, einen guten Schulabschluss der Wirtschaftsschule Hof und den Schritt ins Arbeitsleben, mit einer Ausbildungsstelle bei Dachser als Speditions- und Logistikkaufmann. Dies hätte ich nicht im Entferntesten ohne den Mensch an meiner Seite erreicht, der mich so oft unterstützt hat und mir aufhalf, als ich keine Perspektive mehr sah. Er gab mir eine Perspektive. Er sah das Potential, was ich besaß und er baute es derart aus, dass ich nun das erreicht habe, was ich vor etwa 3 Jahren nicht für möglich hielt. Ich kann ihm nicht genug danken, dass ich mit seiner Unterstützung nun ein ganz normales Leben führen kann.

Paul Reithel mit seinem Erzieher Herrn Bechstedt