„So weit die Füße tragen“

Erstellt am 17. Juli 2019

Bereits im zeitigen Frühjahr entstand in den Reihen der Teilnehmendenvertretung die Idee für eine Outdooraktion der etwas anderen Art! Man wollte einmal etwas machen, mit dem man ein bisschen eigene Grenzen ausloten kann, vielleicht sogar erweitern. Man einigte sich auf eine Aktion mit dem Titel „Soweit die Füße tragen“! Herr Bauer-Härtel, der als Vertrauensperson der TNV fungiert, bot sich hier zur Unterstützung an, hat er doch mehrjährige Erfahrung bei Wandermarathonveranstaltungen und 24-Stunden-Wanderungen.

„So weit die Füße tragen“ war als Wanderung geplant, mit offenem Ende. Klar war eigentlich nur, dass es von der Diakonie am Campus losgehen solle, wo man am Ende herauskommen würde, war völlig unklar – bestenfalls in Cheb/Eger in der Tschechischen Republik! Wichtig war, eine Strecke zu finden, an der man Gelegenheit hatte, „auszusteigen“, wenn möglicherweise die Grenzen erreicht sein würden, d.h. an Ortschaften vorbeizukommen, in denen es einen Bahnhof gibt. Der große Vorteil dieser Unternehmung lag darin, dass man keinen Zeitdruck haben würde; es gab keine Zeitfenster. Um 7 Uhr früh am 25. Mai ging es nach einer letzten Stärkung los. Das Wetter zeigte sich trotz der Vorhersagen von seiner besten Seite, und so genoss man den Weg um den Untreusee hinüber zur Eppenreuther Mühle und weiter Richtung Förmitzspeicher. Im Regelfall eher ungewohnte Begegnungen mit der heimischen Tierwelt sorgten für Überraschungseffekte; ein Kaninchen ergriff die Flucht, ein Rehbock sprang direkt vor uns über den Weg und die heimische Insektenwelt war gut vertreten. Der Weg war sehr abwechslungsreich. Nach der Erkundung einiger Felsenkeller entlang des Weges, vorbei an zwei großen Seen, über freie Flächen und durch mal größere, mal kleinere Waldstücke führte uns der Weg nach Stobersreuth, wo wir an einer Sitzgruppe Mittagspause machten. In Förbau schließlich – wir hatten bis dahin gute 15 Kilometer zurückgelegt – löste sich die Gruppe auf. Drei der Teilnehmer beschlossen, dass dies ein gutes Ergebnis sei – was es tatsächlich auch war! Die beiden anderen Wanderer beschlossen weiter zulaufen. Einige Schauer unterbrachen die Wanderung und wir wurden zum Ende doch noch nass. Von Kirchenlamitz ging es dann zurück mit dem Zug. Wir hatten 30 km geschafft! Ein hervorragendes Ergebnis für alle Beteiligten.

 

 

 

 

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