Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel für berufliche Teilhabe

Erstellt am 29. Mai 2020

PM Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel für berufliche Teilhabe_

Angebot unserer Gärtnerei GaLa-Pflege der Diakonie am Campus gGmbH

Erstellt am 12. Mai 2020

Angebot Gärtnerei-GaLa-Pflege 2020 – Diakonie am Campus gGmbH

 

Es geht weiter

Erstellt am 22. April 2020

Wir beginnen den Berufsschulunterricht und die Ausbildungsarbeit für die Abschlussklassen berufsfeldbezogen ab dem 27. April 2020 unter Beachtung der notwendigen Hygienemaßnahmen.
Dies betrifft alle zwölften Klassen, die elften Fachlager, Verkauf, Gastronomie, Zimmerer und Metall.

Informationen des Bayrischen Kultusministeriums finden Eltern und Schüler hier:Informationen des Bayrischen Kultusministeriums finden Eltern und Schüler hier:
21_04_2020 KMS von StM an Eltern corona_r

Teilnehmervertretung der Diakonie am Campus

Erstellt am 20. April 2020

Unsere gewählte Teilnehmervertretung:

Michelle Dietrich
1. Vorsitzende


Dominik Fuchs
2. Vorsitzender


Rico Breu
Schriftführer


Fabian Stellwagen
Beisitzer


Laura Stolzke
Beisitzerin

Einstellung des Lieferservice Frühjahrsblumen

Erstellt am 7. April 2020

Allgemeinverfügung Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) – Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie im Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen, Förderstätten sowie Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Erstellt am 18. März 2020

Bis einschließlich 26. April 2020 gilt:

In allen Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken (§ 51 SGB IX) finden keine
beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie keine
Präsenzmaßnahmen der Beruflichen Rehabilitation statt. Die Maßnahmenteilnehmer dürfen die betreffenden Einrichtungen einschließlich aller Geschäftsstellen nicht
betreten. Aufgrund dieser Allgemeinverfügung zum Umgang mit der Corona-Epidemie schließt die Diakonie am Campus gGmbH bis zum 26. April 2020 das Berufsbildungswerk inkl. Internat.
Die Berufsschule wurde bereits am 13.03.2020 aufgrund einer vorangegangenen
Allgemeinverfügung der bay. Staatsregierung bis 26.04.2020 geschlossen.
Maßnahmeteilnehmer, die nicht ins häusliche Umfeld zurückkehren können, werden selbstverständlich weiterhin von unserer Einrichtung betreut und versorgt.
Maßnahmeteilnehmer in Betrieben (kooperative Maßnahmen, Praktika), setzen sich mit ihren Ausbildern bzw. der Prozesssteuerung in Verbindung.

Unser CAP-Lebensmittelmarkt in Stammbach bleibt geöffnet.
Unsere Autowerkstatt in der Hofer Kornbergstraße bleibt geöffnet.
Die Ausbildungswerkstätten und Fachdienste sowie das Internat sind mit Personal besetzt, sodass Teilnehmende jederzeit Kontakt halten können.

Alle Maßnahmeteilnehmenden werden aufgefordert, sich über diese Seite zu informieren oder Kontakt zu ihren zuständigen Ansprechpartnern zu halten.
Die Einrichtung wird allen Maßnahmeteilnehmenden Material für zu leistende Heimlernphasen zur Verfügung stellen. Sollten weitere Fragen auftreten, bitten wir unsere Hauptnummer 09281-7590 anzurufen.
Aktuell ist in unserer Einrichtung kein Corona-Fall aufgetreten.
Die Schließung erfolgt auf Anordnung.

Das Ausbildungsrestaurant Schelter’s ist bis auf Weiteres geschlossen.

Oberbürgermeisterkandidatin Elisabeth Scharfenberg schenkt Schülerinnen und Schülern der Privaten Berufsschule der Diakonie am Campus eine Unterrichtsstunde.

Erstellt am 16. März 2020

Im Rahmen der bayernweiten Aktion „Tür auf – Kommunalpolitiker schenken eine Unterrichtsstunde“ begrüßten die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen zur Altenpflegehilfe die OB Kandidatin von Bündnis90/Die Grünen Elisabeth Scharfenberg. In einem regen Austausch berichtete die Politikerin von ihren persönlichen Erfahrungen in der Betreuung von Menschen. Die Schüler erzählten von Erlebnissen aus ihren Praxiseinsätzen und ihrem umfangreichen Lernstoff: „Für mich ist es schwierig, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Auch dass ich den älteren Menschen gerecht werde – jeder Mensch ist schließlich anders.“, so ein Bericht einer Schülerin. Mit Blick auf den Fachkräftemangel machte Frau Scharfenberg den angehenden Altenpflegehelfern Mut: „Ihr werdet dringend gebraucht,“ diese Ausbildung sei der erste Schritt zu einer abwechslungsreichen Berufslaufbahn. Auch das Thema generalistische Pflegeausbildung war Teil der Diskussion. Welche Auswirkungen diese auf die Chancen von Jugendlichen aus Förderschulen für den Beruf Altenpflegehilfe haben wird – das wird auch von den Lehrkräften Frau Feller und Herr Siller mit Spannung erwartet. Auf die Frage, was sie in dieser Stunde gelernt habe, antwortete die OB-Kandidatin: „Ich habe viel Respekt vor der Motivation der jungen Erwachsenen gewonnen – sie werden umfassend und sehr speziell auf die Arbeit in der Altenpflegehilfe vorbereitet – toll, wenn sie das schaffen!“
Die Aktion der Privatschulen in Bayern, an der bayernweit Kommunalpolitiker, Landräte, Bürgermeister, Kandidaten aber auch MDLs und MDBs teilnehmen, ist bereits die vierte, die vor Wahlen stattfindet. Ausführliche Informationen dazu unter www.politikmachtschule2020.de
Auf dem Bild die Schülerinnen und Schüler der BVJ und BvB Klasse, die sich auf den Beruf Altenpflegehelfer vorbereiten, mit ihren Lehrkräften Fr. Feller und Hr. Siller, der OB-Kandidatin für Hof, Frau Scharfenberg und Pflegepuppe „Herr Siller“.

Priv. Berufsschule der Diakonie am Campus bis zum 26.4.2020 geschlossen.

Erstellt am 13. März 2020

 

Die Private Berufsschule der Diakonie am Campus (Hof) und ihre Außenstelle das BVJ Kompetenzzentrum (Schwarzenbach/Saale) bleiben aufgrund der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung vom 13.03.2020 bis einschließlich Sonntag, 26.04.2020 geschlossen.

Auch die Praktika der BVJ Schüler finden nicht statt.

Sie erreichen die Schule zu den üblichen Schulzeiten telefonisch oder per Mail.

09281 759111  oder 09284 9665600

bs@diakonie-am-campus.de   oder bvj-marienberg@diakonie-hochfranken.de

Besuch einer Stadtratssitzung im Hofer Rathaus

Erstellt am 12. August 2019

Gegen Ende des Ausbildungsjahres 2018/19 hatten Mitglieder der Teilnehmervertretung Gelegenheit, einer Sitzung des Hofer Stadtrates beizuwohnen.

Die Stadtratssitzung findet regelmäßig alle vier Wochen im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Die gewählten Stadträte der verschiedenen Parteien treffen sich hier, um über aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen in Hof zu diskutieren. Idealerweise wird am Ende der Diskussion ein Beschluss gefasst, der für alle Beteiligten bindend ist, auch wenn einzelne Parteivertreter bei der Abstimmung über den Beschluss dagegen gestimmt hatten. Aktuell sind im Hofer Stadtrat 38 Räte und Rätinnen aus verschiedenen Parteien und Interessengemeinschaften vertreten. Der Oberbürgermeister gehört der CSU an, ebenso der 2. Bürgermeister. Der 3. Bürgermeister ist Mitglied der SPD.

In der von uns besuchten Sitzung dauerte der öffentliche Teil fast drei Stunden! Ein großer Teil davon bestand aus Abstimmungen über Anträge und Eingaben, denen zum Teil sehr kontroverse und leidenschaftliche Diskussionen vorangingen. Ein ganz wesentlicher Punkt war jedoch die Diskussion mit anschließender Abstimmung zum neuen Bebauungsplan des früheren Zentralkauf-Geländes. Obwohl sich die Parteienvertreter in der Sache eigentlich einig waren, diskutierte man „in Nuancen“, also in unterschiedlichen Schwerpunkten, zum Teil sehr gegensätzlich. Da freute sich die eine Fraktion, dass der Investor in der neu zu bauenden „Hofgalerie“ Wohnungen vorgesehen hat, die andere Fraktion versuchte, bereits vor Baubeginn den Hofer Busbahnhof dort wieder ansässig zu machen, eine dritte war der Meinung, dass man den Investor etwas unter Druck setzen solle, dass nun endlich der Bau beginnt, eine vierte schloss sich dem an mit dem Hinweis, dass die Situation für die Einzelhändler in der Bismarckstraße, die direkt an dem Gelände vorbeiführt, langsam unerträglich würde usw. Schlussendlich war man sich einig, dass dem neuen Bebauungsplan zugestimmt werden solle, der Beschluss erfolgte einstimmig.

Für die Mitglieder der Teilnehmervertretung war der Besuch der Stadtratssitzung eine neue Erfahrung und wurde im Nachgang noch viel diskutiert.

 

 

Exkursionen ins Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth

Erstellt am 12. August 2019

Anfang April hatten die BvB-Teilnehmer Gelegenheit im Rahmen der SchulKinoWoche Bayern den Film „Ballon“ von Michael „Bully“ Herbig im Hofer Central-Kino anzuschauen. Erzählt wird darin die Geschichte der Familien Strelzyk und Wetzel, die in einem selbst gebauten Heißluftballon unter Einsatz ihres Lebens aus der damaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in den Westen, in die Bundesrepublik Deutschland flüchteten.  Um zu ermessen, wie schwierig es tatsächlich war, die DDR zu verlassen, besuchten die BvB-Teilnehmer, die den Film gesehen hatten, das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth. Der Ort lag im ehemaligen Grenzgebiet und die Grenze zwischen Bayern und Thüringen teilte den Ort – bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges auch weiter kein Problem. Wie heißt es in einem kurzen Einführungsfilm über die Geschichte der Grenzziehung? Die Kinder gingen gemeinsam zur Schule, die Erwachsenen zusammen ins Wirtshaus, man feierte die Feste gemeinsam, half sich gegenseitig bei der Ernte.

Der verlorene Krieg brachte für Deutschland mit sich, dass dessen Staatsgebiet in vier Sektoren aufgeteilt wurde, jeweils einen amerikanischen, französischen, britischen und sowjetischen Sektor. Bei der Festlegung der jeweiligen Grenze bediente man sich alter Flurgrenzen, und so kam es, dass die Grenze zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Sektor mitten durch Mödlareuth verlief. Zunächst war auch das kein Problem. Erst mit der Staatsgründung der DDR wurde aus der nur durch Grenzsteine ersichtlichen Grenze eine real existierende – zuerst markiert mit einem übermannshohen Bretterzaun, später durch eine Mauer. Diese brachte dem Ort den Beinamen „Little Berlin – Klein Berlin“ ein!

Wie überall am Grenzverlauf zwischen den beiden deutschen Staaten – immerhin fast 1400 km lang! – wurde auch in Mödlareuth die Grenze gesichert und schwer bewacht, aber nicht etwa, um sich gegen einen möglichen Angriff durch westliche Staaten zu schützen, sondern um zu verhindern, dass die eigene Bevölkerung das Land verlässt! Das Gebiet, das man nur mittels besonderer Ausweispapiere betreten durfte, begann bereits 5 km hinter der eigentlichen Grenze, und die Grenzsicherungsanlagen wurden, je näher es Richtung Westen ging, immer undurchlässiger.

Einen typischen Ausschnitt dieser Grenzsicherungsanlagen kann man in Mödlareuth besichtigen und damit einen Eindruck davon bekommen, wie menschenverachtend das damalige Regime der DDR die eigene Bevölkerung behandelte! Minenfelder, Selbstschussanlagen, Hundelaufanlagen, ein dichtes Netz an Beobachtungstürmen dienten dazu, unter Inkaufnahme von Menschenleben eine Flucht zu verhindern!

Die Führungen durch das Außengelände des Museums waren sehr interessant und gelegentlich auch sehr persönlich geprägt, weil natürlich auch der eine oder andere Museumsmitarbeiter aus der Region stammt und hautnah die Grenze mitbekommen hat. Von großem Interesse ist der Ort für viele Menschen, die eben NICHT aus der Region stammen, weil die meisten die deutsch-deutsche Grenze nur vom Hörensagen kannten, und sie sehr betroffen sind, wenn sie vom Ausmaß dieser Grenzsicherung erfahren. Sogar ein Fernsehteam aus Südkorea hielt sich einen Tag dort auf – seit dem Ende des Korea-Krieges 1953 durchzieht eine ähnlich undurchlässige Grenze Korea und teilt das Land in einen nord- und einen südkoreanischen Teil!

Seit dem 9. Dezember 1989 kann man wieder gefahrlos vom bayerischen Teil in den thüringischen Teil Mödlareuths wechseln!